Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Annett Gröschner
Gröschner, Annett: Moskauer Eis. Roman

Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 2000, ISBN 3378006285, Gebunden, 250 Seiten, 17,38 EUR
Als Annja ihren vermissten Vater tiefgefroren in seiner Kühltruhe findet, glaubt sie zu träumen: Die Truhe ist an keine Steckdose angeschlossen. Sollte es sich hierbei um das letzte Experiment ihres Vaters, eines Gefrierforschers, handeln? Oder gar um die Rache der SED-Bezirksleitung an dem sozialistischen Eigenbrötler? Annjas Suche nach den Hintergründen ... mehr lesen
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Gröschner, Annett: Hier beginnt die Zukunft, hier steigen wir aus. Unterwegs in der Berliner Verkehrsgesellschaft

Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3827004209, Gebunden, 215 Seiten, 19,00 EUR
Mit Fotos von Arwed Messmer. In Berlin sind sie zwar nicht knallrot, aber der Ausblick vom oberen Fahrgastdeck ist genauso schön wie bei ihren berühmten Londoner Verwandten: die Doppelstockbusse der Berliner Verkehrsgesellschaft. Annett Gröschner nutzt diese Perspektive, um die Befindlichkeiten der Bundeshauptstadt zu kartografieren ... mehr lesen
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Gröschner, Annett: Kontrakt 903. Erinnerung an eine strahlende Zukunft.

Edition Kontext, Berlin 2003, ISBN 3931337383, Gebunden, 192 Seiten, 22,00 EUR
Vom Januar bis Juni 1999 war Annett Gröschner Stadtschreiberin in Rheinsberg - in diesen sechs Monaten ging sie durch die Stadt und sprach mit den Kernkraftwerkern. Sie interviewte Ingenieure, Techniker, Arbeiter, den Bürgermeister, alteingesessene Rheinsberger, die Witwen von Strahlengeschädigten - all die, die als junge Kräfte ... mehr lesen
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Gröschner, Annett / Jung, Peter: Ein Koffer aus Eselshaut. Berlin - Budapest - New York

Edition Nautilus, Hamburg 2004, ISBN 3894014326, Gebunden, 288 Seiten, 22,00 EUR
Franz Jung war ein schwieriger Mann: zerstörerisch, entwurzelt, streng gegen sich und die anderen. Er war nicht nur Kommunist, Schiffsentführer, Literat und Börsenfachmann, er war unstet in seinen Liebesbeziehungen wie in seinen Wohnorten und Beschäftigungen. Annett Gröschner versetzt uns in die Kindheit seines Sohnes Peter ... mehr lesen
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Gröschner, Annett: Parzelle Paradies. Berliner Geschichten

Edition Nautilus, Hamburg 2008, ISBN 3894015756, Kartoniert, 220 Seiten, 16,00 EUR
Erstausgabe. Annett Gröschner schreibt Geschichten über ihre Wahlheimat Berlin, Geschichten über Kneipen, die verloren gehen wie Handschuhe, über die Neue Mitte und die Neuen Mütter, aber auch über die Schorfheide, wo Göring sein monströses Carinhall bauen ließ. Sie schreibt die Geschichten Berliner Unternehmen ... mehr lesen
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Gröschner, Annett (Hrsg.) / Porombka, Stephan (Hrsg.): Poetik des Faktischen. Vom erzählenden Sachbuch zur Doku-Fiktion

Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 3837500470, Kartoniert, 222 Seiten, 21,95 EUR
Die aktuelle Produktion nichtfiktionaler Texte kann man nicht nur - von außen - beobachten. Man muss stattdessen die Werkstätten betreten, in denen mit populärwissenschaftlichen, sachlichen, dokumentarischen Schreibweisen experimentiert wird. Die Werkstattgespräche im vorliegenden Band widmen sich allen Formen des Faktographischen, ... mehr lesen
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Gröschner, Annett: Walpurgistag. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), 2011, ISBN 3421045054, Gebunden, 443 Seiten, 21,99 EUR
Es ist der 30. April in Berlin, die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle in der Walpurgisnacht vor. Für Annja Kobe ist damit der Zeitpunkt gekommen, von der Polizei unbemerkt mit ihrem Vater umzuziehen, der seit zehn Jahren und fünf Monaten tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Sie bittet Alex um Hilfe, einen Stadtstreicher, ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





