Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Anneliese Poppinga

Anneliese Poppinga, geboren 1928 in Lübeck, war nach ihrem Abitur für das Auswärtige Amt tätig, unter anderem an den deutschen Botschaften in London und Tokio. 1958 wurde sie Sekretärin von Konrad Adenauer, dessen Mitarbeiterin sie bis zu dessen Tode im Jahre 1967 blieb. 1969 nahm sie ihr 1954 unterbrochenes Studium wieder auf, das sie in München mit einer Dissertation über "Das Grundsätzliche in der Politik Konrad Adenauers in seinem Selbstverständnis" abschloss. Bis 1990 war sie Geschäftsführerin der "Stiftung Bundeskanzler-Adenauer- Haus" in Rhöndorf bei Bonn.

Bücher von Anneliese Poppinga

Poppinga, Anneliese: Adenauers letzte Tage. Die Erinnerungen seiner engsten Mitarbeiterin

Cover: Adenauers letzte Tage

Hohenheim Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 3898501906, Gebunden, 176 Seiten, 15,00 EUR

Wie starb Konrad Adenauer 1967? Er war damals 91 Jahre alt und seit vier Jahren nicht mehr Bundeskanzler. 1970 erschienen Anneliese Poppingas Erinnerungen an Adenauer, in denen der letzte Monat fehlte, was immer wieder zu Fragen führte. Tatsächlich hat sie seinerzeit auch die Tage vom 17. März bis zum 19. April 1967 beschrieben, den Text ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen