Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Anna Maria Sigmund

Anna Maria Sigmund, geboren in Waidhofen a. d. Thaya/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Wien, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.

Bücher von Anna Maria Sigmund

Sigmund, Anna Maria: Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs.

Cover: Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs

Böhlau Verlag, Wien 1999, ISBN 3205991176, gebunden, 216 Seiten, 35,69 EUR

Die Jugendtagebücher Kaiser Franz Josephs galten schon zu seinen Lebzeiten als verschollen. 1918 unter abenteuerlichen Umständen im letzten Moment vor der Vernichtung gerettet, wurde der wertvolle Fund einem Privatarchiv einverleibt. Anna Maria Sigmund hat diesem Dokument die informativsten Passagen entnommen, sie mit Zeitschilderungen aus dem Vormärz ... mehr lesen
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Sigmund, Anna Maria: Die Frauen der Nazis. Band 1.

Cover: Die Frauen der Nazis. Band 1

C. Ueberreuter Verlag, Wien 1998, ISBN 3800036991, Gebunden, 240 Seiten, 20,35 EUR

Er nannte sie "Tschapperl" und sie ihn "Mein Führer": Eva Braun, die verborgene Geliebte, ging als Eva Hitler mit ihrem Idol in den Tod. "Ich kann nicht mehr weiter, zwei sind schon tot", sagte Magda Goebbels nach der Tötung ihrer ältesten Kinder. "Geben sie mir eine Zigarette." Die Historikerin Anna Maria Sigmund verfolgt die Lebensläufe der Frauen, ... mehr lesen
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Sigmund, Anna Maria: Die Frauen der Nazis. Band 2.

Cover: Die Frauen der Nazis. Band 2

C. Ueberreuter Verlag, Wien 2000, ISBN 3800037777, Gebunden, 220 Seiten, 20,35 EUR

"Heim, Herd und Nachwuchs" ? darauf beschränkte das Dritte Reich die Frauen. Es gab glühende Anhängerinnen des Regimes, die daran zerbrachen wie die kinderlose Karoline Katharina Rascher. Um das Prestige ihres Ehemannes, eines KZ-Arztes, und auch ihr eigenes zu heben, entführte sie Kinder und gab sie als die eigenen aus. Andere Nationalsozialistinnen ... mehr lesen
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Sigmund, Anna Maria: Das Geschlechtsleben bestimmen wir. Sexualität im Dritten Reich

Cover: Das Geschlechtsleben bestimmen wir

Wilhelm Heyne Verlag, München 2008, ISBN 3453137280, Gebunden, 304 Seiten, 19,95 EUR

Für das NS-Regime war das oberste Ziel geschlechtlicher Beziehungen die Ausbreitung der arischen Rasse. Dafür war jedes Mittel recht: von der Ächtung Homosexueller über drakonische Strafen für Abtreibung bis hin zu Zwangssterilisationen. Die Funktionäre selbst lebten hingegen ihre Sexualtriebe oft hemmungslos aus. Anna ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen