Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Anna Maria Jokl

Anna Maria Jokl wurde 1911 in Wien geboren. 1928 ging sie nach Berlin, wo sie als Journalistin und Drehbuchautorin arbeitete. Von 1929 bis 1932 war sie Schülerin von Erwin Piscator. 1933 emigrierte Jokl nach Prag, 1939 nach London. Nach 1945 begann sie mit dem Studium der Tiefenpsychologie in London und am "Jung-Institut" in Zürich. Von 1951 bis 65 lebte Jokl als Publizistin und Psychotherapeutin in Westberlin, ab 1965 lebte sie in Jerusalem, wo sie 2001 starb. Ihre bekanntesten Bücher sind "Die Perlmutterfarbe. Ein Kinderroman für fast alle Leute" (1937 in Prag geschrieben konnte das Buch erst 1948 veröffentlicht werden) und "Die wirklichen Wunder des Basilius Knox. Ein Roman über die Physik für Kinder von 10 bis 70 Jahren", 1997.

Bücher von Anna Maria Jokl

Jokl, Anna Maria: Die Perlmutterfarbe. Ein Kinderroman für fast alle Leute

Cover: Die Perlmutterfarbe

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518389122, Taschenbuch, 284 Seiten, 8,99 EUR

Anna Maria Jokl schrieb "Die Perlmutterfarbe", einen "Kinderroman für fast alle Leute", in den dreißiger Jahren im Prager Exil. Im Mikrokosmos einer Schule fängt sie scharfsichtig die drohende Welt des heraufziehenden Nationalsozialismus ein, vor der sie 1933 aus Berlin geflohen war. Erzählt wird vom Gegeneinander ... mehr lesen
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Jokl, Anna Maria: Die Perlmutterfarbe. 4 CDs (Ab 12 Jahre)

Cover: Die Perlmutterfarbe

DHV - Der Hörverlag, München 2008, ISBN 3867173303, CD, 19,95 EUR

4 CDs mit 284 Minuten Laufzeit. Alexander hat den kostbaren Besitz eines Freundes zerbrochen: die Perlmutterfarbe. Anstatt es zuzugeben, verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen. Doch einer deckt ihn: der unliebsame Gruber. Der nutzt seine plötzliche Macht über Alexander aus und tritt eine gemeine Hetzkampagne gegen die Nachbarklasse ... mehr lesen
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Jokl, Anna Maria: Aus sechs Leben.

Cover: Aus sechs Leben

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3633542450, Gebunden, 368 Seiten, 22,90 EUR

Bis heute hat Anna Maria Jokl mit "Die Perlmutterfarbe", 2008 für das Kino verfilmt, Generationen von jungen Lesern begeistert. Als die Autorin den "Kinderroman für fast alle Leute" schrieb, befand sie sich bereits im Prager Exil, auf der Flucht vor den Nazis. "Geografisch registriert waren es sechs Leben, immer an jeweiligen Brennpunkten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen