Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Angelika Overath
Overath, Angelika: Vom Sekundenglück brennender Papierchen. Wahre Geschichten

Libelle Verlag, Bottighofen 2000, ISBN 3909081274, Gebunden, 250 Seiten, 18,41 EUR
Koch, Manfred (Hrsg.) / Overath, Angelika (Hrsg.): Schlaflos: das Buch der hellen Nächte. Ein literarisches Notturno für Schlafsuchende und Wache

Libelle Verlag, Lengwil 2002, ISBN 3909081479, Gebunden, 316 Seiten, 24,00 EUR
Es geht ein Riss durch die Menschheit, der trennt die Schlaflosen von den ruhevollen Schläfern. Unsere Anthologie umkreist den Kontinent der Schlaflosen und sucht ihre Leuchtfeuer aus Jahrhunderten. Von (sagen wir) Gilgameschs Klagen bis (etwa) zu den Gästen in Jochen Schimmangs Restaurant "Insomnia". Manfred Koch und Angelika Overath haben ... mehr lesen
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Koch, Manfred / Overath, Angelika (Hrsg.): Schlimme Ehen. Ein Hochzeitsbuch

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3821847107, Gebunden, 332 Seiten, 24,54 EUR
Die Herausgeber zitieren die Bibel und Robert Gernhardt, Grimms Märchen und Gerichtsakten, Ovid und Marie-Luise Scherer, Briefe, Tagebücher und Romane. Der Gebrauchswert eines solchen Expeditionsführers gleicht dem eines Bestimmungsbuches, wie es Pilzsammler verwenden. Schlimme Ehen ist ein Frühwarnsystem, das nicht der Abschreckung dient, sondern ... mehr lesen
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Kermani, Navid / Overath, Angelika / Schindel, Robert: Toleranz. Drei Lesarten zu Lessings 'Märchen vom Ring'

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892446881, Kartoniert, 56 Seiten, 12,00 EUR
Overath, Angelika: Das halbe Brot der Vögel. Porträts und Passagen

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3892447306, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR
Wie weit muss Wirklichkeit in der Kunst neu erfunden werden, um darstellbar zu sein? Wie sehr bedarf gerade das nichtfiktionale Schreiben der "Phantasie für die Wahrheit des Realen" (Goethe)? Angelika Overath folgt der Spur großer Reporter, die im Gewohnten das Ungeheure entdecken, und sie begleitet scheinbar unauffällige ... mehr lesen
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Overath, Angelika: Nahe Tage. Roman in einer Nacht

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3892449279, Gebunden, 152 Seiten, 16,00 EUR
Johanna steht am Bett ihrer toten Mutter und hört, wie sie atmet. Mit dieser Sinnestäuschung beginnt die Inventur einer Kindheit. Den Plastiksack mit den letzten Habseligkeiten der Verstorbenen in der Hand, verlässt Johanna das Krankenhaus, in das sie zuletzt täglich von ihrem 100 Kilometer entfernten Wohnort aus angereist war. ... mehr lesen
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Overath, Angelika: Flughafenfische. Roman

Luchterhand Literaturverlag, München 2009, ISBN 3630873073, Gebunden, 173 Seiten, 17,95 EUR
In der Ortlosigkeit eines Flughafens kreuzen sich die Lebenslinien dreier Menschen. Eine müde Magazinfotografin gerät vor dem Riffaquarium der Transithalle in den Schwindel fragmentierter Reisebilder aus Afrika und Asien. Sie findet eine seltsame Nähe zu dem Mann, der hier die stillen Tiere pflegt wie seine Kinder. Während sich zwischen ... mehr lesen
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Overath, Angelika: Alle Farben des Schnees. Senter Tagebuch

Luchterhand Literaturverlag, München 2010, ISBN 3630873405, Gebunden, 254 Seiten, 18,99 EUR
Wie lebt es sich an einem Sehnsuchtsort? Ferienorte sind flüchtige Heimat. Oft verbinden sie sich mit dem Wunsch, für immer bleiben zu können. Und doch reisen wir ab. In der Regel. Die Reporterin und Romanautorin Angelika Overath hat sich, zusammen mit ihrem Mann und dem jüngsten Sohn, aufgemacht, aus einem Traum Realität werden ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





