Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Andrej Kurkow
Kurkow, Andrej: Petrowitsch. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2000, ISBN 3257062478, Gebunden, 444 Seiten, 20,40 EUR
Aus dem Russischen von Christa Vogel. Der junge Geschichtslehrer Kolja gerät auf der Suche nach den geheimen Tagebüchern des ukrainischen Vorzeigedichters Taras Schewtschenko in die kasachische Wüste, wo er bei einem Sandsturm fast umkommt. Ein alter Kasache und seine beiden Töchter retten ihm das Leben. Doch das ist erst der Anfang einer langen ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Picknick auf dem Eis. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2000, ISBN 3257232551, Taschenbuch, 288 Seiten, 8,64 EUR
Aus dem Russischen von Christa Vogel. Viktor hat es schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia: ohne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibt Romane für die Schublade. Zum Überleben verfaßt er für eine große Tageszeitung Nekrologe über Berühmtheiten, die allerdings noch gar nicht gestorben ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Ein Freund des Verblichenen. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 3257062397, Gebunden, 142 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Russischen von Christa Vogel. Tolja möchte am liebsten Selbstmord begehen, aber er weiß, daß er dafür zu feige ist. Darum vergibt er den Auftrag per Postfach an einen professionellen Killer. Als er aber Lena trifft, will er plötzlich nicht mehr sterben. Doch der Profi ist bereits unterwegs. ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Pinguine frieren nicht. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 3257063776, Gebunden, 537 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Russischen von Sabine Grebing. Auf der Polarstation in der Antarktis, wohin Viktor vor der Mafia geflüchtet war, hält er es nicht lange aus. Das Vermächtnis eines sterbenden Bankiers, der ebenfalls ins ewige Eis geflohen war, und nicht zuletzt der Gedanke an den Pinguin Mischa, dem Viktor noch etwas schuldig ist, lassen ihm keine ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Die letzte Liebe des Präsidenten. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064861, Gebunden, 696 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Russischen von Sabine Grebing. Macht macht einsam. Das spürt auch der Präsident der Ukraine im Jahre 2013. Was nutzen Geld und Einfluss, wenn man niemandem mehr trauen kann? Wirklich niemandem? Eine alte Jugendliebe scheint allen Stürmen des Lebens zu trotzen. ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Myzelistan.

Katzengraben Presse, Berlin 2006, ISBN 3910178596, Gebunden, 40 Seiten, 98,00 EUR
Aus dem Russischen von Judith Merkushev. Mit einem Daumen-Kino illustriert von Christian Ewald. Angeblich "Normales? besitzt immer etwas trügerisches außerhalb des Lichtes und bekommt plötzlich durch ungeklärte, nächtliche Ausflüge der Hauptfigur einen überraschend festen Platz: in einer Zelle des berühmt-berüchtigten ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Herbstfeuer. Erzählungen

Diogenes Verlag, Zürich 2007, ISBN 3257066066, Gebunden, 233 Seiten, 18,90 EUR
Aus dem Russischen von Angelika Schneider. Wie verbrenne ich meinen Mann? Woher stammt meine neue Leber? Wie entsorge ich meinen Steinway-Flügel? Acht ukrainische Geschichten geben Antwort auf diese und andere Fragen. ... mehr lesen
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Kurkow, Andrej: Der Milchmann in der Nacht. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2009, ISBN 3257067275, Gebunden, 537 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Russischen von Sabine Grebing. "Der Milchmann in der Nacht" ist dreifache Liebesgeschichte, schwarze Komödie, Krimi und politische Satire zugleich - ein Roman mit so vielen Pointen, Wendungen und Geschichten wie Sterne in der Milchstraße. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





