Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Andreas Speit

Andreas Speit, geboren 1966, ist Sozialwirt und freier Journalist für u.a. die "taz" Hamburg, den "Freitag", "blick nach rechts" und "Der Rechte Rand". Er ist Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Bereich Rechtsextremismus, darunter "Ästhetische Mobilmachung", Münster 2001; "Ronald Schill - Der Rechtssprecher", Hamburg 2002.

Bücher von Andreas Speit

Carini, Marco / Speit, Andreas: Ronald Schill. Der Rechtssprecher

Cover: Ronald Schill

Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3894582146, Kartoniert, 205 Seiten, 15,00 EUR

Mit rechten Parolen zur Inneren Sicherheit, Law-and-order-Konzepten und rassistischen Ressentiments sammelt Ronald Schill mittlerweile bundesweit Wählerstimmen und Parteimitglieder von der Mitte bis zum "rechten Rand". Andreas Speit und Marco Carini analysieren Politik, Programm und Zielsetzung Schills und seiner Partei und fragen, was sie von ... mehr lesen
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Röpke, Andrea / Speit, Andreas: Braune Kameradschaften. Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis

Cover: Braune Kameradschaften

Ch. Links Verlag, Berlin 2004, ISBN 3861533162, Kartoniert, 206 Seiten, 14,90 EUR

Nur schlaglichtartig wird in der Öffentlichkeit deutlich, dass sich die rechte Szene in Deutschland nahezu unbemerkt umstrukturiert hat. Während die Zahl der NPD-Anhänger erkennbar zurückgeht, erhalten die autonom agierenden "Freien Kameradschaften" beständig Zulauf. Mit ihrer Hilfe sollen "National befreite Zonen" überall ... mehr lesen
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Röpke, Andrea (Hrsg.) / Speit, Andreas (Hrsg.): Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

Cover: Neonazis in Nadelstreifen

Ch. Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 3861534673, Taschenbuch, 208 Seiten, 16,90 EUR

In den letzten Jahren konnte die NPD nicht nur Wahlerfolge in Ost und West verbuchen. Gemeinsam mit den außerhalb der Parlamente agierenden "Freien Kameradschaften" ist es ihr gelungen, vielerorts eine rechte Alltagskultur zu etablieren. Der Grund dafür ist ein politischer Strategiewechsel, mit dem sie sich zugleich ein neues Image ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen