Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Andreas B. Kilcher
Kilcher, Andreas B. (Hrsg.): Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart

J. B. Metzler Verlag, Weimar 2000, ISBN 347601682X, Gebunden, 664 Seiten, 39,88 EUR
In 280 Porträts, von Moses Mendelssohn bis Edgar Hilsenrath, von Henriette Herz bis Ruth Klüger, stellt dieses Lexikon jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis in die jüngste Gegenwart vor. Das Augenmerk gilt der jeweiligen Standortbestimmung des eigenen Schreibens im Raum der deutsch-jüdischen Literatur und Kultur. ... mehr lesen
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Kilcher, Andreas B.: mathesis und poiesis. Die Enzyklopädik der Literatur 1600 bis 2000

Wilhelm Fink Verlag, München 2003, ISBN 377053820X, Gebunden, 536 Seiten, 40,00 EUR
Die Arbeit von Andreas Kilcher untersucht den Zusammenhang von Literatur und Wissen am signifikanten Beispiel der Enzyklopädie. Kilcher unterscheidet dabei für die Neuzeit drei enzyklopädische Schreibparadigmen: Litteratur, Alphabet, Textur. Litteratur ist die poiesis vor der goethezeitlichen Reduktion auf die "schöne Literatur", ... mehr lesen
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Kilcher, Andreas B.: Geteilte Freude. Schiller-Rezeption in der jüdischen Moderne

Edition Lyrik Kabinett, München 2007, ISBN 3938776013, Unbekannt, 212 Seiten, 38,00 EUR
Im fortschrittsoptimistischen 19. Jahrhundert, von der Aufklärung bis hin zur zionistischen Erneuerungsbewegung um 1900, wurde der Weimarer Klassiker Friedrich Schiller zur Leitfigur der jüdischen Moderne. Er wurde dies nicht nur für die deutschen, sondern auch für die osteuropäischen Juden, für die Juden im Shtetl von ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Monika Rinck: Honigprotokolle
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Archiv: Bücherschauen
Faktenhuber
24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





