Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ana Nobre de Gusmao

Ana Nohre de Gusmao, 1952 in Lissabon geboren, studierte Design und Philosophie. 1996 erschien ihr erster Roman, "Delito sem corpo" (so der Originaltitel von "Spiegel der Angst"), für den sie den Premio Maxima de Revelacao erhielt und der sofort in die portugiesischen Bestsellerlisten einzog. Seither sind vier weitere Romane von ihr in Portugal publiziert worden.

Bücher von Ana Nobre de Gusmao

Gusmao, Ana Nobre de: Spiegel der Angst. Roman

Cover: Spiegel der Angst

Weidle Verlag, Bonn 2002, ISBN 3931135640, Gebunden, 170 Seiten, 19,00 EUR

Aus dem Portugiesischen von Ulrich Kuntzmann. Lissabon Eine Ehefrau und Mutter, zwanghaft ordentlich und manisch ängstlich, wird von ihrem Mann verlassen, für eine Jüngere, eine Künstlerin zudem. Die Betrogene, aus der Sicherheit ihres bisherigen Daseins gestoßen, schlägt zurück. Zum Austragungsort ihrer Rache wählt ... mehr lesen
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Gusmao, Ana Nobre de: Die Seherin. Roman

Cover: Die Seherin

Weidle Verlag, Bonn 2005, ISBN 3931135934, Gebunden, 360 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Portugiesischen von Roberto de Hollanda. Laurinda hat eine ganz eigene Sicht der Welt. Ihr Leben wird völlig vom Spiritismus beherrscht. Die alte Putzfrau ist das Bindeglied zwischen höchst unterschiedlichen Paradiesvögeln der Lissabonner Mittelschicht. Da ist zum Beispiel Vanda, eine vorbildliche Hausfrau und Mutter, aber erbärmliche ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen