Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alona Kimhi

Alona Kimhi, geboren 1966 in der Sowjetunion, emigrierte 1972 mit ihrer Familie nach Israel. Sie war zunächst Schauspielerin und veröffentlichte später Kurzgeschichten. Für ihren Roman "Die weinende Susannah" erhielt sie den Bernstein Award. Kimhi lebt in Tel Aviv.

Bücher von Alona Kimhi

Kimhi, Alona: Die weinende Susannah. Roman

Cover: Die weinende Susannah

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202145, Gebunden, 448 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Hebräischen von Ruth Melcer. Nein, sie ist keine Verwandte von ... Susannah Rabin, 33, ist eine neurotische, hypersensible Frau, die bei jeder Gelegenheit in Tränen ausbricht und sich dem Leben verschließt. Bis ihr Vetter Naor, ein Tunichtgut aus Amerika, sie wachküsst. Von Müttern, die zu sehr lieben, schwachen Töchtern, ... mehr lesen
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Kimhi, Alona: Lilly die Tigerin. Melodram

Cover: Lilly die Tigerin

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207643, Gebunden, 358 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Hebräischen von Ruth Melcer. Lilly hat kein Glück mit Männern. Die 112 kg schwere Dentalhygienikerin aus Tel Aviv wird kurz vor der Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen und fristet ihr Singledasein. Eine Taxifahrt zum Zirkus und das Treffen mit einem alten Liebhaber, der jetzt Tigerdompteur ist, stellt ihr Leben auf den ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen