Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Alfred Kolleritsch
Kolleritsch, Alfred: Die Summe der Tage. Gedichte

Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3902144076, Gebunden, 86 Seiten, 16,36 EUR
Mit einem Nachwort von Arnold Stadler. Die Summe der Tage, um das vorwegzunehmen, ist gewiss nicht das, was unterm Strich von uns übrigbleibt; es ist vielmehr das, was uns jetzt ausmacht, jetzt und an diesem Ort. All das gelebte Leben, die vielen Abschiede und die Schönheit, der wir ins Auge gesehen haben, all das lässt uns um so gegenwärtiger sein. ... mehr lesen
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Kolleritsch, Alfred: Die grüne Seite. Roman

Droschl Verlag, Graz 2001, ISBN 385420566X, Gebunden, 216 Seiten, 18,92 EUR
Mit einem Nachwort von Juliane Vogel. Eine drei Generationen umspannende Geschichte der Erziehung der Söhne durch die Väter. Ein Entwicklungsroman, der die Sicherheiten und Eindeutigkeiten des Genres ad absurdum führt, ein Vaterroman, lange bevor die Abrechnung mit den Vätern in der Literatur Mode wurde, und eine Liebeserklärung an die südsteirische ... mehr lesen
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Kolleritsch, Alfred: Die Verschwörung der Wörter. Siebzig ausgewählte Gedichte

Residenz Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3701712476, Gebunden, 96 Seiten, 17,38 EUR
70 ausgewählte Gedichte. Mit einem Vorwort von Hans Eichhorn. ... mehr lesen
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Kolleritsch, Alfred: Befreiung des Empfindens. Gedichte

Droschl Verlag, Graz 2004, ISBN 3854206445, Gebunden, 104 Seiten, 16,00 EUR
Kürbisse, abgeerntete Felder, Herbststimmung, Todesnähe und die Sehnsucht nach Gegenwärtigem, nach Bleibendem, nach einem Wiederfinden im Augenblick - das ist der neue Gedichtband von Alfred Kolleritsch. In flüchtigen Begegnungen, vergänglichen Beziehungen, Abschiedsmomenten, kurzem Begehren und der Traurigkeit der Liebenden ... mehr lesen
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Handke, Peter / Kolleritsch, Alfred: Schönheit ist die erste Bürgerpflicht. Briefwechsel

Jung und Jung Verlag, Salzburg 2008, ISBN 3902497386, Gebunden, 293 Seiten, 22,00 EUR
Ausgezogen in die Welt der Literatur ist Peter Handke bekanntlich, wie so manche damals, Anfang der sechziger Jahre, von Graz aus, aber niemand ist weiter gekommen als er. Princeton, wo er nachhaltig am Sockel der Gruppe 47 gerüttelt hat, war da gewiss eine entscheidende Station, später Alaska, wo er seiner eigenen Literatur eine entscheidende ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





