Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alfred Hitchcock

Alfred Hitchcock wurde 1899 als Kind eines Gemüse- und Geflügelhändlers in Leytonstone bei London geboren. Er war von 1915 bis 1920 Angestellter bei der "Henley Telegraph and Cable Company" und arbeitete ab 1922 an Filmen von verschiedenen Hollywoodregisseuren und Produktionsfirmen mit. Hitchcock gründete 1946 seine eigene Produktionsfirma Transatlantic Pictures. Er war einer der einflussreichsten Regisseure des Hollywoodkinos und hat etwa 70 Thriller gedreht, gewann aber trotz seiner 6 Nominierungen nie einen Oscar als Regisseur. Der einzige seiner Filme, dem diese Auszeichnung verliehen wurde, war 1940 "Rebecca" in den Kategorien "Bester Film" (für den Produzenten) und "Beste Kamera" (für den Kameramann). Kurz vor seinem Tod wurde Hitchcock 1979 noch mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Hitchcock zeichnet sich besonders durch die von ihm so genannte Technik des "Suspense" aus, die in den meisten seiner Thriller zum Einsatz kommt und wird außerdem als einer der bedeutendsten Autoren, die zugleich auch als Regisseure fungierten, gehandelt. Ein interessantes Merkmal seiner persönlichen Handschrift war, dass er in den meisten seiner Filme selbst zu sehen war, immer als eine kleine, unbedeutende Randfigur, die einmal durchs Bild lief. Alfred Hitchcock starb 1980 in Los Angeles.

Bücher von Alfred Hitchcock

Hitchcock, Alfred / Truffaut, Francois: Truffaut/Hitchcock.

Cover: Truffaut/Hitchcock

Diana Verlag, München - Zürich 1999, ISBN 3828450210, gebunden, 323 Seiten, 34,77 EUR

Hunorvoll, klug, verschmitzt, ironisch, keiner Pointe und keiner Anekdote abhold, so präsentiert sich Hitchcock in den 50 Stunden, die François Truffaut ihn interviewt und in denen er 500 Fragen beantwortet. So entsteht DAS Filmbuch schlechthin, eine Hommage an Hitchcock und an das Filmemachen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen