Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alfred Brendel

Alfred Brendel, österreichischer Pianist, wurde am 5. 1. 1931 in Wiesenberg (Nordmähren) geboren; er lebt seit 1972 in London. Er ist besonders für seine Interpretationen von Werken Mozarts, Beethovens und Schuberts bekannt. Er hat bereits mehrere Bücher über Musik veröffentlicht.

Bücher von Alfred Brendel

Brendel, Alfred: Ausgerechnet ich. Gespräche mit Martin Meyer

Cover: Ausgerechnet ich

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200010, Gebunden, 376 Seiten, 23,52 EUR

Alfred Brendel erzählt: von seinem Leben und seiner musikalischen und literarischen Arbeit, von den Anfängen in Zagreb und Graz, den frühen Jahren in Wien und den prägenden Begegnungen mit Philosophen und Schriftstellern in London. In den mit Witz und Anekdoten gewürzten Gesprächen mit Martin Meyer, Feuilletonchef der ... mehr lesen
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Brendel, Alfred: Spiegelbild und schwarzer Spuk. Gedichte

Cover: Spiegelbild und schwarzer Spuk

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203494, Gebunden, 287 Seiten, 19,90 EUR

Mit Abbildungen von Max Neumann, Luis Murschetz, Oskar Pastior und anderen. Der Pianist als Dichter: Mit seinen komischen und grotesken Versen baut Alfred Brendel eine luftige Brücke zwischen Sinn und Unsinn. So wird bei ihm Beethoven (der, was auch ziemlich unbekannt ist, ein Neger war) als Mörder von Mozart entlarvt oder die bewegende Frage ... mehr lesen
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Brendel, Alfred: Über Musik. Sämtliche Essays und Reden

Cover: Über Musik

Piper Verlag, München 2005, ISBN 3492047831, Gebunden, 544 Seiten, 24,90 EUR

Alfred Brendel zählt seit vielen Jahrzehnten zur Weltelite der Pianisten. Zu seinem 75. Geburtstag am 5.1. 2006 erscheinen seine sämtlichen Texte zur Musik neu. Dafür hat Brendel viele Kapitel überarbeitet und eine Reihe neuer Texte geschrieben. Er ermahnt sich selbst als Mozart-Spieler, schreibt über lustige Musik, beleuchtet ... mehr lesen
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Brendel, Alfred: Nach dem Schlussakkord. Fragen und Anworten

Cover: Nach dem Schlussakkord

Carl Hanser Verlag, München 2010, ISBN 3446234829, Gebunden, 112 Seiten, 12,90 EUR

Nach sechzig Jahren verabschiedete sich der weltberühmte Pianist Alfred Brendel vom Konzertpodium. Sehr ernsthaft und sehr komisch gibt einer der größten Klavierspieler des 20. Jahrhunderts in diesem Buch über sich und seine Arbeit Auskunft: Er spricht über seine Vorlieben in Literatur und Musik, über seine Sympathie für ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen