Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander von Humboldt

Friedrich Heinrich Alexander Freiherr von Humboldt, 1769 in Berlin als Sohn eines preußischen Offiziers geboren, ließ sich eine umfangreiche Bildung zuteil werden: Er studierte Finanzwesen, Kameralistik, Altertumswissenschaften, Medizin, Physik und Mathematik in Frankfurt an der Oder und Göttingen, anschließend Wirtschaft und Fremdsprachen in Hamburg, Geologie in Freiberg und in Jena Anatomie, Astronomie und die Benutzung von wissenschaftlichen Instrumenten. 1799 brach Humboldt zusammen mit dem Expeditions-Botaniker Aimee Bonpland zu seiner ersten Forschungsreise nach Spanisch-Amerika auf. Während dieser fünfjährigen Fahrt erkunden die beiden Venezuela, Kuba, Kolumbien, Equador, Peru und die USA, die Quellen des Amazonas und die eisigen Höhen der Anden, sie sichten Meteoritenschauer, legen Längen- und Breitengrade fest, fertigen Karten an und bestimmen 60.000 Pflanzenarten. Seine Entdeckung des Abnehmens der Stärke des Magnetfeldes der Erde von den Polen zum Äquator veröffentlichte er im Dezember 1804 im Pariser Institut durch das Verlesen einer Denkschrift mit. 1808 zog Humboldt nach Paris, erst 1827 kehrte er, nahezu bankrott, Berlin zurück, wo er sich als Kammerherr König Wilhelm III anstellen lassen musste. 1829 unternahm er seine russisch-sibirische Forschungsreise, die ihn bis an die chinesische Grenze führte. Es folgten vor allem diplomatische Missionen, auch während der Revolution von 1848 (in berlin folgte er dem Trauerzug für die Märzgefallenen). Von 1845 bis 1862 gab er sein fünfbändiges Werk "Kosmos" heraus, den "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Alexander von Humboldt starb 1859 in Berlin.

Bücher von Alexander von Humboldt

Humboldt, Alexander von: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. 2 Bände

Cover: Kosmos

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 382184549X, Gebunden, 960 Seiten, 99,00 EUR

Editiert und mit einem Nachwort versehen von Ottmar Ette und Oliver Lubrich. Der große Naturforscher und Universalgelehrte lässt Muschelverkalkungen und Sternschnuppen vom Ursprung der Welt erzählen, berichtet von Schwarzen Löchern, fernen Korne der Schönheit der Natur der Tropen und des Eismeers. Er lehrt uns das Staunen und ... mehr lesen
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Humboldt, Alexander von: Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas.

Cover: Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3821845384, Gebunden, 450 Seiten, 69,00 EUR

Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer, ediert und mit einem Nachwort versehen von Oliver Lubrich und Ottmar Ette. Mit 69 zum Teil ausklappbaren Farb- und Schwarzweiß-Tafeln. Diese große Erzählung zeigt Humboldt auf der Höhe seiner Möglichkeiten als Entdeckungsreisender, Naturwissenschaftler, Historiker und Anthropologe. ... mehr lesen
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Humboldt, Alexander von: Ansichten der Natur.

Cover: Ansichten der Natur

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3821847417, Gebunden, 512 Seiten, 33,00 EUR

Humboldts Lieblingsbuch und zugleich sein bisher erfolgreichstes: Mit den 1808 erstmals erschienenen "Ansichten der Natur" liefert Humboldt den Beweis, dass sinnliche Erfahrung der Natur und wissenschaftliche Erkenntnis kein Widerspruch sein muss. Sein Überblick der Natur im großen reicht von den Steppen und Wüsten über ... mehr lesen
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Humboldt, Alexander von: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Gelesen von Hans Magnus Enzensberger und Gert Heidenreich. 2 CDs

Cover: Kosmos

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3821853697, CD, 25,00 EUR

2 CDs, 134 Minuten. Sprecher: Gert Heidenreich, Hans Magnus Enzensberger. Humboldt hat seine Texte zum Zuhören gemacht. Schon in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts versetzte er mit seinen Kosmos-Vorlesungen Tausende Berliner ins Staunen. Ausgewählte Passagen aus seinem Lebenswerk Kosmos führen den Zuhörer auch heute auf eine ... mehr lesen
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Humboldt, Alexander von: Über einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen.

Cover: Über einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821807679, Gebunden, 196 Seiten, 19,90 EUR

Herausgegeben von Ottmar Ette und Oliver Lubrich. Mit Alexander von Humboldt auf die eisigen Höhen des Chimborazo. Erstmalig vollständig veröffentlicht: die Tagebuchaufzeichnungen der waghalsigen Reise ... mehr lesen
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Humboldt, Alexander von: Die Entdeckung der Neuen Welt. Zwei Bände. Kritische Untersuchung zur historischen Entwickung der geographischen Kenntnisse von der neuen Welt und den Fortschritten der nautischen Astronomie im 15. und 16. Jahrhundert

Cover: Die Entdeckung der Neuen Welt

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3458174354, Gebunden, 781 Seiten, 98,00 EUR

Mit dem Geographischen und physischen Atlas der Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents Alexander von Humboldts sowie dem Unsichtbaren Atlas der von ihm untersuchten Kartenwerke. ... mehr lesen
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Cotta, Johann Friedrich / Humboldt, Alexander von: Alexander von Humboldt und Cotta: Briefwechsel.

Cover: Alexander von Humboldt und Cotta: Briefwechsel

Akademie Verlag, Berlin 2009, ISBN 3050045981, Gebunden, 702 Seiten, 99,80 EUR

Herausgegeben von Ulrike Leitner. Die im Cotta-Archiv des Deutschen Literaturarchivs Marbach archivierte Korrespondenz Alexander von Humboldts mit Johann Friedrich von Cotta und nach 1832 mit dessen Sohn Johann Georg dokumentiert die über ein halbes Jahrhundert (1804-1859) währende Verbindung des berühmten preußischen Weltbürgers ... mehr lesen
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25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

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23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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