Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander Osang

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Nach sieben Jahren als Reporter für den Spiegel in New York lebt er heute wieder in Berlin.

Bücher von Alexander Osang

Osang, Alexander: Die Nachrichten. Roman

Cover: Die Nachrichten

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3100576101, Gebunden, 384 Seiten, 20,40 EUR

Jan Landers, 34, ist Tagesschau-Sprecher in Hamburg. Aufgewachsen in Ostberlin, hat er in den Jahren nach der Wende Karriere gemacht - vom Wetterfrosch eines Lokalsenders zu dem Mann, der jeden Abend die Wahrheit der wichtigsten Nachrichtensendung des Landes verkündet. Obwohl er seine ostdeutsche Vergangenheit längst hinter sich gelassen zu haben ... mehr lesen
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Osang, Alexander: Lunkebergs Fest. Erzählungen

Cover: Lunkebergs Fest

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3100576128, Gebunden, 176 Seiten, 15,00 EUR

Alexander Osang erzählt von Träumen, die mit der Wirklichkeit zusammenstoßen: von Familien als fragilen Molekülen und Paaren, die aneinander vorbei sehen. Es sind Geschichten vom grandiosen, hinreißenden Scheitern komisch, tragisch und ganz dicht am Leben. Seine Erzählungen überraschen ihre Figuren in Momenten, die ... mehr lesen
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Osang, Alexander: Lennon ist tot. Roman

Cover: Lennon ist tot

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 310057611X, Gebunden, 320 Seiten, 18,90 EUR

Eigentlich ist Robert Fischer aus Berlin-Friedrichshagen nach New York gekommen, um zu studieren. Nun aber sitzt er in einem Keller im winterlichen Manhattan und sichtet im Auftrag einer Detektei stundenlang Videobänder. Als ihm dabei ein Mann auffällt, folgt er ihm auf eine Fähre, die ihn auf eine kleine Insel im Atlantik bringt. Dort ... mehr lesen
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Osang, Alexander: Im nächsten Leben. Reportagen und Porträts

Cover: Im nächsten Leben

Ch. Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 3861535718, Gebunden, 254 Seiten, 19,90 EUR

In seinem zehnten Reportagen-Band beschreibt der Spiegel-Journalist Alexander Osang vor allem Menschen, die gern etwas anderes sein wollen, die von einem nächsten Leben träumen oder einen Neuanfang wagen. Er porträtiert den Schauspieler Ulrich Mühe, der nie seiner ostdeutschen Vergangenheit entfliehen konnte, den Hollywood-Reporter ... mehr lesen
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Osang, Alexander: Königstorkinder. Roman

Cover: Königstorkinder

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3100576136, Gebunden, 320 Seiten, 19,95 EUR

Andreas Hermann, Anfang 40, hat die erste Hälfte seines Lebens im Osten Deutschlands verbracht. Nach der Wende beruflich vielfach gescheitert, lebt er in einer winzigen Wohnung in Berlin, Prenzlauer Berg, und arbeitet als Ein-Euro-Jobber an einem Kulturprogramm zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Ausgerechnet mit einer Gruppe arbeitsloser Intellektueller ... mehr lesen
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Osang, Alexander / Reich, Anja: Wo warst du?. Ein Septembertag in New York

Cover: Wo warst du?

Piper Verlag, München 2011, ISBN 3492054366, Gebunden, 272 Seiten, 19,99 EUR

So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach "seiner" Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen