Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander Meschnig

Alexander Meschnig, geboren 1965, studierte Psychologie und Pädagogik in Innsbruck und lebt seit 1992 als freischaffender Publizist und Psychologe in Berlin. Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte der Arbeit; er sammelte einschlägige Erfahrungen in einem Berliner Startup-Unternehmen.

Bücher von Alexander Meschnig

Meschnig, Alexander (Hrsg.) / Stuhr, Mathias (Hrsg.): Arbeit als Lebensstil.

Cover: Arbeit als Lebensstil

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518123084, Taschenbuch, 212 Seiten, 10,00 EUR

Der Hype um die New Economy ist inzwischen aus und vorbei, um so dringender stellt sich die Frage, welches die langfristigen Folgen dieses ideologischen Konstrukts sind. Immerhin setzten die Start-up-Unternehmen Arbeit als Lebensstil neu in Szene und kreierten überdies ein neues gesellschaftliches Leitbild einer Popökonomie, in der Arbeit ... mehr lesen
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Meschnig, Alexander / Stuhr, Mathias: www.revolution.de. Die Kultur der New Economy

Cover: www.revolution.de

Rotbuch Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3434530916, Broschiert, 270 Seiten, 14,50 EUR

Die "jungen Bürger" der digitalen Welt, multikulturell, leistungsbereit, kommunikationstrainiert und technisch versiert, prägen heute das Bild unserer gesellschaftlichen Zukunft, einer Zukunft des perfekten Managements. Die New Economy ist mit der Kritik an den etablierten Verhältnissen angetreten und sieht sich selbst als Alternative zu einer alten ... mehr lesen
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Meschnig, Alexander / Stuhr, Mathias: Wunschlos unglücklich. Alles über Konsum

Cover: Wunschlos unglücklich

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2005, ISBN 3434505806, Kartoniert, 220 Seiten, 19,90 EUR

Auf der Agenda der Kulturkritik nimmt der Konsum wieder einen Spitzenplatz ein: Ich konsumiere, also bin ich. Was für ein Bild vom Menschen, diesem wunschlos unglücklichen Wesen!? Manchmal hat man tatsächlich den Eindruck, zum Konsum sei alles gesagt: Lieber reich und gesund, als arm und krank. Auch der Ansatz von Alexander Meschnig ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen