Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander Kosenina

Alexander Kosenina (geboren 1963) ist seit 1988 als Literaturwissenschaftler an Universitäten des In- und Auslandes tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften.

Bücher von Alexander Kosenina

Kosenina, Alexander: Der gelehrte Narr. Gelehrtensatire seit der Aufklärung

Cover: Der gelehrte Narr

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892445311, Gebunden, 788 Seiten, 49,00 EUR

"Wenn Wissenschaft Wissenschaft wird, ist nichts mehr dran". Wie berechtigt Goethes Provokation ist, zeigt dieses Buch. Es porträtiert den Gelehrten als Antihelden. Diese in Deutschland vergessene Figur ist in Literatur und Kunst zwar seit langem ein Gegenstand von Hohn und Spott, blieb bisher aber ohne eigene Geschichte. Hier wird diese Geschichte ... mehr lesen
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Kosenina, Alexander: Karl Philipp Moritz. Literarische Experimente auf dem Weg zum psychologischen Roman

Cover: Karl Philipp Moritz

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3835300768, Kartoniert, 182 Seiten, 24,00 EUR

Noch immer ist Karl Philipp Moritz (1756-1793) vor allem als Verfasser des autobiografischen "Anton Reiser" (1785-1790) bekannt. Dieser "psychologische Roman", so der Untertitel, hat jedoch eine Vorgeschichte, die bislang wenig beachtet wurde: Bereits 1778 beginnt Moritz den großen Wurf durch literarische Übungen vorzubereiten: ... mehr lesen
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Falk , Rainer (Hrsg.) / Kosenina, Alexander (Hrsg.): Friedrich Nicolai und die Berliner Aufklärung.

Cover: Friedrich Nicolai und die Berliner Aufklärung

M. Wehrhahn Verlag, Hannover 2008, ISBN 3865250815, Gebunden, 364 Seiten, 29,50 EUR

Die zentrale Stellung Berlins innerhalb der Europäischen Aufklärung ist bis heute untrennbar mit dem Namen Friedrich Nicolai verbunden. Doch so sehr Nicolai das eigentümliche Profil der "Berliner Aufklärung" prägte, so sehr zog er mit seiner Streitlust und seinen kämpferischen Attacken auch die Ablehnung und sogar ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen