Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Alexander Honold
Honold, Alexander: Der Leser Walter Benjamin. Bruchstücke einer deutschen Literaturgeschichte
Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2000, ISBN 3930916339, Kartoniert, 431 Seiten, 29,65 EUR
Benjamin lesen ? das bedeutet vor allem: mit Benjamin lesen. Die vorliegende Arbeit nimmt den lesenden Philosophen in den Blick, der sich zwischen literarischem Schreiben und Literaturkritik, zwischen Wissenschaft und Feuilleton bewegt. Benjamins Auseinandersetzung mit Goethe, und Hölderlin, den frühen Romantikern und den Modernen: Kraus, Kafka, Brecht ... mehr lesen
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Honold, Alexander: Nach Olympia. Hölderlin und die Erfindung der Antike

Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2002, ISBN 3930916517, Kartoniert, 244 Seiten, 19,00 EUR
Mit 29 Abbildungen. Die Begeisterung des 18. Jahrhunderts für das antike Griechenland war von großer Bedeutung für das kulturelle Selbstverständnis der beginnenden Moderne. Am Werk Hölderlins und dessen Entwurf des antiken Olympias zeichnet Alexander Honold die Leitmotive der modernen Antikerezeption in der Literatur, Archäologie ... mehr lesen
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Honold, Alexander / Simons, Oliver: Kolonialismus als Kultur. Literatur, Medien, Wissenschaft in der deutschen Gründerzeit des Fremden

A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2002, ISBN 3772032117, Kartoniert, 291 Seiten, 39,00 EUR
Die Einschätzung, daß Deutschland nur über nachholende koloniale Erfahrungen verfügte, bedarf der Korrektur. Neben dem politisch-militärischen Kolonialismus ist auch das diskursive Feld seiner Vorbereitung, Nebenwirkungen und Resonanzen zu besichtigen. Dabei zeigen sich Wechselbeziehungen zwischen den kulturellen Gründungsaktivitäten ... mehr lesen
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Honold, Alexander: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800. Habil.

Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2005, ISBN 3930916681, Kartoniert, 490 Seiten, 49,00 EUR
Mit zahlreichen Abbildungen. Honolds Studie zeichnet ein gänzlich neuartiges Hölderlin-Bild, indem sie dessen Poetik unter dem Leitkonzept des Kalenders rekonstruiert. Es erweist sich, dass Hölderlins Dichten und Denken grundiert vom Rhythmus der Gestirne ist, von den Zeit-Figuren der Planeten- und Sonnenbahn wie vom regelmäßigen ... mehr lesen
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Hamann, Christof / Honold, Alexander: Kilimandscharo. Die deutsche Geschichte eines afrikanischen Berges

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2011, ISBN 3803136342, Gebunden, 192 Seiten, 22,90 EUR
Mit zahlreichen Abbildungen. Der Kilimandscharo ist auch ein Politikum: Noch Mitte des 19. Jahrhunderts stritt man in Europa darüber, ob es möglich sei, dass ein Berg so weit im Süden Afrikas Schnee tragen könne. Deutsche Missionare hatten das behauptet, ein englischer Forscher sie als dumm verhöhnt. So beginnt die Inbesitznahme ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





