Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander Bahar

Alexander Bahar, geboren 1960, hat Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Freiburg und Frankfurt studiert. 1992 Promotion mit einer Arbeit über den "Gegner"-Kreis um Harro Schulze-Boysen. Bearbeiter und Neuherausgeber der erstmals 1972 erschienenen Dokumentation zum Reichstagsbrand von Walther Hofer u.a. Bahar lebt als Redakteur und Publizist (u. a. für die "Neue Zürcher Zeitung") in Schwäbisch Hall.

Bücher von Alexander Bahar

Bahar, Alexander / Kugel, Wilfried: Der Reichstagsbrand. Wie Geschichte gemacht wird

Cover: Der Reichstagsbrand

edition q im Quintessenz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3861245132, Gebunden, 862 Seiten, 34,77 EUR

Am 27. Februar 1933 brannte das Reichstagsgebäude in Berlin und seither ist die Kontroverse um die Urheberschaft des Brandes nie mehr abgebrochen. Dabei stehen sich seit den sechziger Jahren zwei Meinungen gegenüber; die maßgeblich von Hans Mommsen gestützte und später von Neorevisionisten wie Rainer Zitelmann wieder aufgegriffene "Alleintäterthese" ... mehr lesen
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Bahar, Alexander: Folter im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?

Cover: Folter im 21. Jahrhundert

dtv, München 2009, ISBN 3423247134, Kartoniert, 299 Seiten, 16,90 EUR

Ist die Würde des Menschen antastbar? "Wir haben die Handschuhe ausgezogen" -, so beschrieb die CIA ihr Vorgehen nach dem 11. September. In Deutschland wird die Folter von Populisten wie Lafontaine befürwortet, sogar manch seriöser Jurist oder Politiker hält sie "unter bestimmten Umständen" für anwendbar. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen