Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Aleida Assmann
Assmann, Aleida / Assmann, Jan (Hrsg.): Einsamkeit. Archäologie der literarischen Kommunikation VI.

Wilhelm Fink Verlag, München 2000, ISBN 3770534018, kartoniert, 317 Seiten, 34,77 EUR
Im Unterschied zu einer bloßen "Geschichte" der literarischen Kommunikation geht eine Archäologie vor diese Geschichte zurück und fragt nach den Vorstufen und Quellgründen des Literarischen. Was eine solche "Archäologie" anstrebt, ist eine kulturanthropologische Ausweitung der Literaturwissenschaft in Richtung auf eine neue literarische Anthropologie. ... mehr lesen
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Assmann, Aleida / Frevert, Ute: Geschichtsvergessenheit - Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999, ISBN 3421052883, Gebunden, 240 Seiten, 21,47 EUR
Aleida Assmann und Ute Frevert legen die Schichten unter der Oberfläche der jüngsten Vergangenheits-Debatten frei. Die zentralen Schlagworte - Schlußstrich, Normalisierung, Instrumentalisierung, Schuld, Scham - haben eine eigene Geschichte von Bedeutung und Gebrauch, auch von Mißbrauch. Diese Begriffs-Geschichten zu erzählen, erhellt den inneren ... mehr lesen
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Assmann, Aleida / Assmann, Jan: Vollkommenheit.

Wilhelm Fink Verlag, München 2010, ISBN 3770548132, Gebunden, 255 Seiten, 39,90 EUR
Das Leiden an der Unvollkommenheit in ihren vielfältigen Formen, das in einer kaum überschaubaren Fülle von Mythen und Bildern weltweiten Ausdruck findet, provoziert ebenso vielfältige kulturelle Visionen und Konstruktionen von Vollkommenheit. Aus dem Bewusstsein seiner Unvollkommenheit heraus sehnt sich der Mensch seit jeher nach ... mehr lesen
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Assmann, Aleida: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406549624, Broschiert, 320 Seiten, 19,90 EUR
Wir haben das 20. Jahrhundert verlassen, aber es hat uns nicht verlassen. Mehr als sechzig Jahre nach Weltkrieg und Holocaust sind wir noch damit beschäftigt, dieser traumatischen Vergangenheit eine Erinnerungs-Gestalt zu geben. Aleida Assmann untersucht unterschiedliche Wege, die von individuellen zu kollektiven Konstruktionen der Vergangenheit ... mehr lesen
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Assmann, Jan (Hrsg.) / Assmann, Aleida (Hrsg.): Hieroglyphen. Stationen einer anderen abendländischen Grammatologie

Wilhelm Fink Verlag, München 2004, ISBN 3770537521, Kartoniert, 391 Seiten, 48,90 EUR
Der Diskurs über die altägyptischen Hieroglyphen, von den Griechen bis zur Moderne, behandelt die Grundfragen abendländischer Grammatologie, über die man wenig weiß, wenn man den Reichtum an Theorien, Gedanken und Phantasien außer Acht läßt, der in diesem Diskurs gespeichert ist. Hier ging es um grundlegende ... mehr lesen
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Assmann, Aleida: Geschichte im Gedächtnis. Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406562027, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR
Aleida Assmann beschreibt in ihrem neuen Buch, wie in Deutschland Geschichte erinnert, sinnlich erlebt und in medialen Inszenierungen repräsentiert wird. Dabei spannt sie einen beeindruckenden Bogen vom Erfahrungs-, Generations- und Familiengedächtnis über die historische Kulisse der Architektur bis hin zu Ausstellungen, medialen Inszenierungen ... mehr lesen
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Assmann, Jan / Assmann, Aleida: Wem gehört die Geschichte?. Über Erinnern und Vergessen. 2 CDs

Suppose Verlag, Berlin 2011, ISBN 3932513940, CD, 19,80 EUR
2 CDs mit 130 Minuten Laufzeit.
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





