Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ahmed Rashid

Ahmed Rashid ist Journalist und lebt in Lahore, Pakistan. Seit Jahren berichtet er aus Zentralasien und Afghanistan für die renommierte britische Tageszeitung Daily Telegraph, deren Korrespondent er ist, sowie für die Far Eastern Economic Review. Für seine kritische, mutige Berichterstattung, mit der er bei der Regierung seines Heimatlandes immer wieder Anstoß erregte, erhielt er im Frühjahr 2001 den Nisar Osamani Award der pakistanischen Menschenrechtsgesellschaft.

Bücher von Ahmed Rashid

Rashid, Ahmed: Heiliger Krieg am Hindukusch. Der Kampf um Macht und Glauben in Zentralasien

Cover: Heiliger Krieg am Hindukusch

Droemer Knaur Verlag, München 2002, ISBN 3426272784, Broschiert, 336 Seiten, 19,90 EUR

Die Anrainerstaaten Afghanistans - Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan und vor allem Pakistan - sind durch die Anti-Terror-Aktion des Westens in Afghanistan enormen Spannungen ausgesetzt. Die meist autokratischen, repressiven Regierungen der Region stehen vor der Zerreißprobe mit den militanten religiösen Fundamentalisten, die sich am ... mehr lesen
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Rashid, Ahmed: Sturz ins Chaos. Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliban

Cover: Sturz ins Chaos

C.W. Leske Verlag, Berlin 2010, ISBN 3942377004, Kartoniert, 340 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Alexandra Steffes und Henning Hoff. Der pakistanische Journalist Ahmed Rashid, der auf zentralasiatischen Kriegsschauplätzen ebenso zu Hause ist wie in den Korridoren der Macht in den Hauptstädten des Westens, warum sich die Lage in den vergangenen neun Jahren stetig verschlimmert hat. Rashid beschreibt die Hintergründe ... mehr lesen
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Rashid, Ahmed: Taliban. Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad

Cover: Taliban

Droemer Knaur Verlag, München 2001, ISBN 3426272601, Broschiert, 432 Seiten, 19,89 EUR

Aus dem Englischen von Harald Riemann. Der pakistanische Journalist Ahmed Rashid stellt ausführlich dar, woher die Taliban kommen, wie sie ihre heutige Machtstellung erlangt haben und in welches komplizierte politische Spiel um Macht und Erdöl sie verstrickt sind. ... mehr lesen
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Rashid, Ahmed: Taliban. Afghanistans Gotteskämpfer und der neue Krieg am Hindukusch

Cover: Taliban

C. H. Beck Verlag, München 2010, ISBN 3406606288, Paperback, 480 Seiten, 14,95 EUR

Aus dem Englischen von Harald Riemann und Rita Seuß. Die afghanischen Taliban sind Inbegriff eines rigiden Islamismus. Seit sie 1996 die Macht in Kabul übernommen haben, ist das Land zur Drehscheibe des internationalen Terrorismus geworden. Der Krieg gegen die Taliban nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war nur scheinbar ein Erfolg. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen