Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Ahlrich Meyer
Meyer, Ahlrich: Die deutsche Besatzung in Frankreich 1940 - 1944. Widerstandsbekämpfung und Judenverfolgung

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3534149661, Gebunden, 279 Seiten, 44,99 EUR
Widerstandsbekämpfung und Judenverfolgung waren während der deutschen Besatzungszeit in Frankreich untrennbar miteinander verbunden. Entgegen dem weit verbreiteten Bild vom `sauberen Krieg` im Westen radikalisierte sich die Besatzungsherrschaft bei zunehmender Dauer des Krieges. Ahlrich Meyer zeichnet anhand bisher zum Teil unausgewerteten Archivmaterials ... mehr lesen
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Meyer, Ahlrich: Täter im Verhör. Die 'Endlösung der Judenfrage' in Frankreich 1940-1944

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3534175646, Gebunden, 471 Seiten, 49,90 EUR
Während der Zeit der deutschen Besatzung wurden 76.000 Juden aus Frankreich nach Auschwitz deportiert. In der kollektiven deutschen Erinnerung an den Holocaust haben diese Ereignisse jedoch bis heute keinen Platz. Ahlrich Meyer untersucht das Zusammenwirken von Militärverwaltung und SS bei der "Endlösung der Judenfrage" in ... mehr lesen
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Meyer, Ahlrich: Das Wissen um Auschwitz. Täter und Opfer der

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2010, ISBN 3506770233, Gebunden, 238 Seiten, 29,90 EUR
Wer wusste, was in Auschwitz geschah? Nicht alle Täter waren über die Dimension des Völkermords unterrichtet. Dies gilt zumal für diejenigen, die an der "Endlösung" in Westeuropa mitwirkten. Ebenso wenig haltbar ist die Behauptung, die deportierten Juden seien sehenden Auges in den Tod gegangen. Ahlrich Meyer konfrontiert ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





