Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Aharon Appelfeld
Appelfeld, Aharon: Die Eismine. Roman

Alexander Fest Verlag, Berlin 2000, ISBN 3828600689, Gebunden, 284 Seiten, 20,35 EUR
Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer. In der Bukowina, während des Zweiten Weltkriegs. Erwin und seine Freundin Ida, zwei junge Juden, die in einem Ghetto eingesperrt sind, hoffen auf bessere Zeiten. Als Ida schwanger wird, planen sie die Flucht. Doch Erwin wird in ein Arbeitslager am Bug verschleppt, in dessen eiskalten Fluten die Hoffnung ertrinkt. ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Für alle Sünden. Roman

dtv, München 2000, ISBN 3423128453, Taschenbuch, 192 Seiten, 8,95 EUR
Deutsch von Stefan Siebers. Am Ende des Krieges aus dem Lager befreit, ist Theo auf der Suche nach der verlorenen Normalität. Er macht sich auf den Weg zurück in die Heimat, die es doch längst nicht mehr gibt. Seine Wanderung führt ihn im Kreis und immer wieder zu sich selbst zurück. Nach und nach aber gelingt es ihm, die eigene Versteinerung aufzubrechen... ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Alles, was ich liebte. Roman

Alexander Fest Verlag, Berlin 2002, ISBN 3828601286, Gebunden, 287 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer. Die Eltern des kleinen Paul trennen sich, und Paul verliert alles, was bis dahin sein Zuhause war. Aharon Appelfeld erzählt die Geschichte einer jüdischen Kleinfamilie in Czernowitz und zugleich eine Parabel auf den Untergang des europäischen Judentums am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Zeit der Wunder. Roman

dtv, München 2002, ISBN 3423129964, Taschenbuch, 240 Seiten, 9,50 EUR
Aus dem Englischen von Ute Spengler. Österreich 1938. Der zwölfjährige Bruno kehrt mit seiner Mutter aus den Sommerferien in seine Heimatstadt zurück. Da stoppt der Zug auf freier Strecke, und eine klare Lautsprecherstimme schallt durch den Raum: Alle Ausländer sowie Nichtchristen haben sich sofort registrieren zu lassen. Anzeichen ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Geschichte eines Lebens.

Rowohlt Verlag, Berlin 2004, ISBN 3871345083, Gebunden, 202 Seiten, 17,90 EUR
"Manchmal genügt der Geruch von gammeligem Stroh oder ein Vogelschrei, um mich weit weg und tief in mich hinein zu schleudern." Der dies sagt - der Schriftsteller Aharon Appelfeld - war bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sieben Jahre alt, ein behütetes Kind assimilierter Juden in Czernowitz, ein kleiner Junge namens Erwin. ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Bis der Tag anbricht. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2006, ISBN 3871345385, Gebunden, 255 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer. Österreich-Ungarn, zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Blanka und Otto, eine junge Mutter und ihr kleiner Sohn, sind auf der Flucht. Erschöpft vom wochenlangen Umherziehen, mieten sie ein Häuschen an einem Fluß, umgeben von Schlingpflanzen und Weidenbäumen, weit abgelegen von der Straße. ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Elternland. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2007, ISBN 3871345512, Gebunden, 263 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhäuer. Israel, in unseren Tagen: Jakob Feins geregeltes Leben nimmt eine Wendung, als er beschließt, nach Polen zu reisen - in das Land, aus dem seine Eltern stammen, an den Ort, wo sie den Holocaust überlebten. Bis zu ihrem Tod hatte sich Jakob, Familienvater und viel beschäftigter Inhaber ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Blumen der Finsternis. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2008, ISBN 3871345857, Gebunden, 316 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Der Zweite Weltkrieg ist auf seinem Höhepunkt, Tag für Tag werden Juden aus einem Ghetto in Südosteuropa deportiert. Fieberhaft versuchen die Eltern, für ihre Kinder ein Versteck zu finden. Als sich die letzte Hoffnung für den elfjährigen Hugo zerschlägt, bringt ihn seine ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Katerina. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2010, ISBN 3871346802, Gebunden, 253 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Ein ukrainisches Dorf Ende des 19. Jahrhunderts: Das junge Mädchen Katerina verlässt nach dem Tod ihrer Mutter das Elternhaus, in dem sie nur Lieblosigkeit und Gewalt erfahren hat. In der Stadt findet sie Arbeit bei einer jüdischen Familie. Zuerst verachtet sie deren Lebensgewohnheiten, doch ... mehr lesen
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Appelfeld, Aharon: Der Mann, der nicht aufhörte, zu schlafen. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2011, ISBN 3871347329, Gebunden, 285 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Erwin schläft und schläft und kann kaum mehr erwachen. Es ist das Jahr 1946, und der jüdische Junge, der mit knapper Not überlebte, treibt ziellos durch Europa, auf Zügen, Pferdekarren, stets vor sich hindämmernd. Denn der Schlaf hält in Erwin das Verlorene lebendig: die grüne, heimatliche Bukowina, ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





