Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Von Lesern empfohlene Bücher

Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich

Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael

Vorgeblättert
Leseprobe zu Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand. Teil 2
06.07.2009.
(Nichts gegen Feinschmecker)
Suchen Sie sich erst mal was zu essen, die Karte ist kurz, die Küche einfach und herzhaft, wie man so sagt. Ich werde Jägerschnitzel bestellen mit Kroketten. Das nehme ich hier immer. So groß ist die Auswahl nicht, so doll ist die Küche nicht, aber das Jägerschnitzel, immer zuverlässig mittelmäßig ... Ich weiß auch nicht, warum das Jägerschnitzel so einen schlechten Ruf hat bei den Feinschmeckern. Da ist bestimmt dieser Kochpapst aus Hamburg schuld, der gegen das Jägerschnitzel zu Felde zieht seit Jahrzehnten und nur die französische Küche gelten lässt und die italienische. Das Jägerschnitzel wird systematisch verkannt und verleumdet, und Sie kennen mich ja ein bisschen, Sie haben meine Memoiren gelesen, das haben Sie jedenfalls behauptet. Dann verstehen Sie, dass einer, der selber verkannt und verleumdet wurde ungefähr dreißig Jahre lang, verkannt als Erfinder und verleumdet als Spinner, dass einer wie ich für das verkannte und verleumdete Jägerschnitzel eine bestimmte, sagen wir, verwandtschaftliche Vorliebe hegt ... Scherz beiseite, aber eins steht fest: Wenn ich mit Geschäftspartnern essen gehe und was erreichen will, darf ich auf keinen Fall Jägerschnitzel bestellen oder gar Eisbein, dann bin ich schon unten durch, dann hab ich verloren. Einmal Eisbein bestellt am Tisch mit feinen Leuten, das können Sie nie wieder gutmachen, das ist die einzige Sünde, die Ihnen nie vergeben und vergessen wird bis ans Lebensende. Sie können wegen Korruption verurteilt werden, Sie können Ihrem schärfsten Konkurrenten die Frau ausspannen, Sie können IBM in die Hacken treten, alles wird verziehen, nur das Eisbein nicht ... Alle wollen sie Feinschmecker sein, die Museumsleute erst recht, mit denen ich in letzter Zeit oft zu tun habe. Und darum genieß ich es, hier ganz einfach Jägerschnitzel mit der mittelmäßigsten aller Pilzsoßen zu essen ... Wissen Sie, eigentlich habe ich nichts gegen Feinschmecker, ich glaube nur, nein, ich bin fest davon überzeugt, wenn ich Feinschmecker gewesen wäre, dann hätte ich nicht den Computer erfunden. Dann wär ich nicht Erfinder geworden ... Wenn Sie gewohnt sind, jeden Pfennig in Ihre Maschinen zu stecken, wenn Sie jahrelang nur von den Ersparnissen Ihrer Familie und Ihrer Freunde leben und, ich übertreibe mal, ich übertreibe gern, wenn ich gute Laune habe, wenn Sie monatelang von Erbsbrei leben, den meine Mutter übrigens wunderbar zubereitet hat, in der Nazizeit konnte man sowieso nicht wählerisch sein mit dem Essen ... Und wenn Sie die ganzen fünfziger, sechziger Jahre hindurch, als es mehr zu futtern gab, Tag und Nacht an nichts anderes denken als an Ihre Rechner, die immer schneller und immer perfekter funktionieren müssen, und an das rasant wachsende Personal, für das Sie Verantwortung tragen, von fünf Mann auf zwölfhundert in zwölf Jahren, und an die viel zu dünne Kapitaldecke ... Jetzt hab ich den Faden verloren ... Ja, dann sind Sie nicht gerade der geeignetste Kandidat für diese Sorte Dekadenz ... Was machen Sie denn für ein Gesicht, sind Sie etwa von der Gewerkschaft, von der Gewerkschaft der Feinschmecker? ... Ich muss mich für meine Wortwahl nicht entschuldigen in meinem Alter, ich meine die Dekadenz der immer feineren Feinschmeckerei ... Ich könnte Ihnen auch mit den alten Römern kommen, aber ich will nicht zu sehr abschweifen ... Obwohl, ich hab mir vorgenommen, heute Abend nicht nach Konzept zu sprechen, nicht chronologisch, nicht Einleitung, Hauptteil, Schluss, so geordnet ist das Leben nicht, sondern so, wie mir die Gedanken zufallen, zufällig zufallen ... Lassen wir die alten Römer, bis hierher sind sie sowieso nicht vorgedrungen, bis in diese Wälder nicht, hundert Kilometer hinter dem Limes. Hier jedenfalls, im Gasthof "Burg Hauneck", kann ich essen, was ich will und mir ist es völlig egal, ob Sie, wenn Sie Über mich schreiben, irgendwelche abfälligen Bemerkungen Über meine Essgewohnheiten machen oder nicht. Sehen Sie, das ist das Schöne, wenn man einmal achtzig geworden ist, dann kann einem das alles herzlich wurscht sein ...
(Jägerschnitzel-Test)
Jetzt sollten wir aber bestellen ... Sie bleiben beim Jägerschnitzel? ... Gut so, sehr gute Wahl. Ich nehme Wildgulasch, ja, mit Salzkartoffeln und Salat, ja, und ein Bier ... Schauen Sie nicht so, es ist alles in Ordnung! Ich bin auch in Ordnung, keine Sorge. Sie denken, ich seh es Ihnen an, und wenn Sie noch so höflich Über die Nasenspitze schielen, Sie denken, der Alte ist vielleicht wirr im Kopf. Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Sehen Sie, Sie sind ja nicht der erste Journalist, mit dem ich rede ... Ja, ich weiß, Sie sind kein Journalist, Sie sind was Besseres oder wollen was Besseres sein mit Ihren Büchern. Das ist mir völlig egal, da halte ich mich raus, davon versteh ich nichts. Also, Sie sind jedenfalls nicht der erste fachfremde, wahrscheinlich mathematisch völlig ungebildete, ingenieurtechnisch völlig unbegabte Mensch, mit dem ich Über meine Computer und Über mein Leben rede ... Da brauch ich Ihnen gar nicht Ihre Mathematikaufgaben vom Abitur vorzulegen, das rieche ich gegen den Wind, dass Sie eine mathematische Niete sind ... Und immer, wenn ich mit Leuten wie Ihnen zusammensitze, hier auf dem Stoppelsberg oder in der Kantine des Deutschen Museums, schwärme ich von einem mittelmäßigen Jägerschnitzel oder einem kreuzbraven Kotelett. Wenn ich die Mitleidsplatte auflege vom verkannten und verleumdeten Jägerschnitzel und vom verkannten und verlachten Erfinder, dann dauert es nicht lange, bis mein Gegenüber so weit ist, das Jägerschnitzel oder das Kotelett zu bestellen, obwohl er vielleicht lieber die Rhönforelle gehabt hätte. Sie auch, geben Sie es zu, Sie sind auch so ein Rhönforellen-Kandidat ... Das Experiment funktioniert immer, ist doch klar, die Leute wollen sich bei mir einschmeicheln, indem sie meiner Empfehlung folgen. Sie meinen es gut, weil sie nicht wollen, dass ich verkannt war und da und dort immer noch bin, genau wie das Jägerschnitzel. Sie wollen mich endlich aus meiner Verkanntheit erlösen und fangen schon mal mit dem verkannten Jägerschnitzel an. So simpel ist der Mensch gestrickt. Sie lassen sich manipulieren, weil sie was von mir wollen, ein paar schöne Geschichten, ein paar neue Anekdoten, ein paar Schnurren aus der Pionierzeit. Auch Sie lassen sich manipulieren, obwohl Sie eigentlich ein ganz Kritischer sind oder sein wollen, der sich nicht gern reinlegen lässt. Und schon sind Sie reingefallen. Ja, warum mach ich diesen Test? Um zu zeigen, dass aus Ihnen kein Erfinder geworden wäre! Wer sich anpasst, wer sich von irgendwelchen Erwartungen seiner Chefs lenken lässt, wer den Mittelweg geht, den völlig stumpfsinnigen goldenen Mittelweg, der kann, vielleicht, vielleicht ein guter Beamter werden, ein Schnarchsack im Patentamt, oder ein tüchtiger Handwerker meinetwegen, aber kein Erfinder. Deshalb war mein Leitspruch schon immer: Mensch, werde hart! ... Schauen Sie nicht so erschrocken, prost! Ich weiß, der Spruch passt nicht mehr in unsere Zeit, wo man alles immer bequemer haben will und immer weicher liegen will, aber genau deshalb komm ich Ihnen ja damit. Und wenn ich Ihnen sage, dass ich den Spruch von einem Oberleutnant habe, aus der Nazizeit, aus unserm Wehrsportlager, dann erschrecken Sie noch mehr. Aber es ist mir egal, ob Sie darüber erschrecken und die Stirn runzeln oder ob der Zeitgeist unserer goldenen neunziger Jahre damit einverstanden ist oder nicht. Mir hat der Spruch, das können Sie mir glauben, immer geholfen, nüchtern und zielklar zu bleiben. Und Sie wollen ja von mir ein paar interessante Sachen hören und nicht, was der Zeitgeist diktiert. Vielleicht verschwindet der Spruch mit mir von der Bildfläche, den nehm ich gern mit ins Grab, und den anderen sowieso, meinen zweiten Wahlspruch: Im Grunde bist du stets allein. Ein Spruch, der spätestens auf dem Friedhof seine volle Wahrheit entfaltet, sehr tröstlich, nicht wahr? Sage mir deine Sprüche, und ich sage dir, wer du bist. Nur damit Sie sich kein falsches Bild von mir basteln, ich bin kein netter Opa zum Anfassen ... Also, der Jägerschnitzel-Test ... Ich mach das, damit Sie noch mehr Respekt vor mir kriegen. Ich meine nicht nur diesen Respekt, den beispielsweise die Laien vor den Mathematikern haben wegen der verzwickten Formeln oder die Technik-Idioten vor dem Fernsehtechnikergesellen, wenn der Kasten wieder läuft. Ich meine einen ganz praktischen Respekt vor der Härte des Erfindens, weil ... Im Nachhinein verklärt sich immer alles, da wird einem alles zur Story umgebogen. Besonders dann, wenn man mit euch journalistischen Geschichtenerzählern plaudert. Die Morgenröte der Computerei mit Laubsäge und Erbsbrei, die Wohnzimmer-Story, die heroische Rettung der A4 im Chaos der letzten Kriegstage. Als hätte immer alles nach Anekdote geschmeckt. Wie waren Ihre Gefühle, bitteschön, als Sie unter dem Beschuss der Tiefflieger den ersten Computer der Welt durch Schlamm und Bombentrichter nach Süden bugsiert haben? Bei solchen Fragen, auf diesem Niveau kann doch nur Geschwätz rauskommen, respektloses Geplapper. Wenn ich konsequent wäre, müsste ich antworten: Es war hart, es war schwer, es war bitter, es war enttuschend, danke, auf Wiedersehen ... Wenn ich sentimental wäre und mich an einem Rednerpult festhalten könnte, würde ich vielleicht sagen, es war mit Blut und Tränen erkauft. Aber Sie haben Glück, ich bin nicht sentimental ... Und konsequent auch nicht. Gerade deshalb, entschuldigen Sie die Abschweifung, brauch ich den Jägerschnitzel-Test. Damit Sie von der Zunft der Schmarotzer, nehmen Sie das bitte sportlich und als Zeichen meiner guten Laune, dass ich so offen bin, damit Sie kapieren, wie viel Charakter und Eigensinn man braucht, was sag ich, Eigensinn hoch zehn. Als Erfinder muss man ein Naturell haben wie ein großer Künstler, ein Leonardo, ein Michelangelo, ein Goethe. In Wirklichkeit hat es der Künstler meistens noch leichter als wir, der muss auch darben, aber der wird nicht von morgens bis abends nach der Verwertbarkeit gefragt. Dem wird vielleicht einmal in der Woche und nicht in jeder Minute die berühmte Pistole auf die Brust gesetzt von ahnungslosen Bankiers oder vom eigenen Finanzchef ... Kurz gesagt, dafür will ich Respekt, in einem ganz existenziellen Sinn, wenn Sie verstehen, was ich meine. Der Jägerschnitzel-Test, der hilft mir, das hoff ich doch, dass Sie mich ernst nehmen und nicht nur den schrulligen Alten in mir sehen, den Anekdoten-Opa. Ich will, dass Sie mir besser zuhören, auch wenn ich nur unbeholfen und ungeschickt daherrede. Und dass Sie mir mehr zutrauen, als ich mit meinen schlichten Worten ausdrücke. Bin nun mal kein Wortmensch, für mich war ein Wort immer eine Folge von Bits ... Lassen wir das. Aber Sie sollen heute Abend nicht vergessen, dass ich einiges mehr in meinem Speicher habe, als ich Ihnen hier auf Ihr Band spreche ...
Teil 3
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012. In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012. Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012. Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012. Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Peter Nadas: Parallelgeschichten
26.01.2012. Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen
Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels
23.01.2012. Konstantin Ziolkowski, der Pionier der russischen Raumfahrt, ist das Vorbild für den kleinen, begabten Kostja in Tom Bulloughs Roman "Die Mechanik des Himmels". Arm und fast taub geht Kostja zum Studium nach Moskau und entwickelt dort am Ende des 19. Jahrhunderts visionäre Ideen von einer modernen Kosmonautik. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman. Mehr lesen
Miklos Banffy: Die Schrift in Flammen
19.01.2012. Von der untergehenden Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt der ungarische Adelige, Schriftsteller und zeitweise auch Außenminister Ungarns Miklos Banffy in seiner Trilogie "Siebenbürger Geschichte". Lesen Sie hier den Anfang des ersten Bandes "Die Schrift in Flammen".
Mehr lesen
Katie Arnold-Ratliff: Was uns bleibt
16.01.2012. Der Selbstmord einer jungen Frau bringt den Lehrer Francis aus dem Gleichgewicht, er glaubt, dass die Leiche, die seine Schüler am Strand finden, Nora ist, seine erste Liebe. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, der er sich stellen muss. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Was uns bleibt", dem Erstlingsroman der Amerikanerin Katie Arnold-Ratliff. Mehr lesen
Sonja Margolina: Brandgeruch
24.10.2011. Sowjetunion, DDR, Perestroika, KGB, geheime Dienste jeglicher Couleur, Kirchen, Künstler, Journalisten, der kapitalistische Westen sind Themen in Sonja Margolinas Roman "Brandgeruch" über den Geheimdienstagenten Nikolaj Gribojedow. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen
Rodney Bolt: Lorenzo Da Ponte
10.10.2011. Venedig, Wien, London, New York waren die Lebensorte von Lorenzo da Ponte, als Globalisierung noch kein Thema war. Er war Lehrer, Mozarts Librettist, Tabak-, Buch- und Gemüseverkäufer, Jude und katholischer Geistlicher, hatte Frau und Kinder und stand stets vor dem finanziellen Ruin in Zeiten großer Umbrüche. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Biografie von Rodney Bolt. Mehr lesen
Edith Wharton: Ein altes Haus am Hudson River
06.10.2011. Vance Weston heißt der junge Held im Roman "Ein altes Haus am Hudson River" der amerikanischen Schriftstellerin Edith Wharton (1862 - 1937). Seine Träume vom Künstlerdasein führen ihn von der behüteten amerikanischen Provinz in das New York der zwanziger Jahre. Lesen Sie hier einen Auszug der deutschen Erstübersetzung. Mehr lesen
Katharina Hacker: Eine Dorfgeschichte
26.09.2011. Der Odenwald ist der Schauplatz von Katharina Hackers Erzählung "Eine Dorfgeschichte" aus der Zeit nach dem Krieg. Geheimnisse und Ängste trotzen der Sommerkindheitsidylle, wenn die Dorfbewohner und die Großeltern ihre Geschichten erzählen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Christopher Hitchens: The Hitch
19.09.2011. In seiner Autobiografie erzählt Christopher Hitchens, wie aus einem britischen Trotzkisten ein amerikanischer Demokrat wurde und aus einem vehementen Vietnamkriegsgegner ein ebenso vehementer Befürworter des Irakkriegs. Auf den Vorwurf, ein Wendehals zu sein, antwortete er mit John Maynard Keynes: "Wenn sich die Fakten ändern, ändert sich auch meine Meinung - und wie steht's bei Ihnen, Sir?" Lesen Sie hier einen Auszug aus "The Hitch". Mehr lesen
Nellie Bly: Zehn Tage im Irrenhaus
12.09.2011. Nellie Bly war eine Pionierin des investigativen Journalismus und begab sich undercover 1887 in die Frauenpsychiatrie auf Blackwell's Island in New York. Wie sie das bewerkstelligte und was sie dort erlebte, können Sie in ihrem Bericht "Zehn Tage im Irrenhaus" lesen. Hier ein Auszug. Mehr lesen
Andrzej Stasiuk: Hinter der Blechwand
05.09.2011. Wladek und Pawel fahren durch die einsamsten Gegenden Südosteuropas, immer auf der Suche nach einem geglückten Geschäft. Doch auf den Second-Hand-Märkten und Basaren sind nicht die konkurrierenden chinesischen Händler die wahre Gefahr, sondern Menschenhändler. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Hinter der Blechwand" des polnischen Schriftstellers Andrzej Stasiuk. Mehr lesen





