Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Von Lesern empfohlene Bücher

Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich

Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael

Fallende Blätter
27.08.2003. Die Medien reden gern über sich. Aber diesmal ist alles anders: Die Angst ist real. Den großen Zeitungen geht es schlecht. Und mit den Feuilletons droht das "mittlerweile einzige Forum der intellektuellen Auseinandersetzung in der großen Öffentlichkeit zu verschwinden", schreibt Thomas Steinfeld. In Halle wird hierzu eine Krisensitzung veranstaltet. Der Perlentaucher wird berichten, kommentieren, diskutieren.
"Was vom Tage bleibt" heißt eine Konferenz, die von Thomas Steinfeld, Literaturredakteur der Süddeutschen Zeitung, initiiert wird. Der Schriftsteller Georg Klein, der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering und Burkhard Müller von der SZ haben an der Konzeption mitgearbeitet. Die Konferenz befasst sich mit dem deutschen Feuilleton, jenem ehrwürdigen Institut, das mit der New Economy nichts am Hut hat und sich dennoch von den Strudeln ihres Untergangs mitgerissen sieht.
Wie kritisch ist der Zustand unserer kritischen Organe? Von allen Seiten werden sie in einer von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Konferenz beleuchtet werden. Sie beginnt am Abend des 18. September in den Räumen der Franckeschen Stiftung in Halle, und es wird bis zum Samstag den 20. September über Themen wie die "Politisierung des Feuilletons", "Das Feuilleton und die Leser" und "Feuilleton und Bildung" diskutiert. Es werden illustre Diskutanten aus den überregionalen Feuilletons und interessierten Kreisen erwartet. Die Veranstaltung ist öffentlich gegen eine Teilnahmegebühr, die eine Verpflegung einschließt.
Der Perlentaucher wird außerdem Thomas Steinfelds Eröffnungstext publizieren, ein Forum für seine Leser eröffnen und in einer kleinen aktuellen Kolumne über die Tagung berichten. Einer seiner Abgesandten wird zudem bei einem runden Tisch über das "Feuilleton aus der Perspektive des Internet" nachdenken. Mehr Informationen zur Konferenz hier.
Archiv: Fallende Blätter
Das Karussell der immergleichen Protagonisten
07.10.2003. Nein, es gibt wahrlich keinen Grund, um dieses Feuilleton zu trauern. Einige erbitterte Erwägungen. Mehr lesen
Bangemachen gilt nicht
28.09.2003. Der Strukturwandel der Öffentlichkeit betrifft nicht nur die Feuilletons, sondern die Aktualitätsmedien insgesamt. Sie brauchen ein Feuilleton, das sich ihm widersetzt. Mehr lesen
Fallende Blätter
25.09.2003. Eine Übersicht mit allen Artikeln und Vorträgen im Perlentaucher zur Konferenz über die Zeitungskrise in Halle. Mehr lesen
Brot statt Spiele
25.09.2003. Das größte Verbrechen des Feuilletons ist vielleicht, dass es dem Leser glaubhaft gemacht hat, er dürfe sich kein Urteil anmaßen. Mehr lesen
Fallende Blätter
24.09.2003. Zu viel Unverbindlichkeit: Was dem Feuilleton fehlt, ist Geschichte - als Abfolge und Wertung.
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Der Feuilletonkongress in Halle: Ein Fazit
21.09.2003. Die Krise des deutschen Feuilletons ist nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine inhaltliche. Das zeigte die Reaktion der Leser am letzten Tag. Ein Fazit der Konferenz in Halle. Mehr lesen
Literat und Feuilletonist
21.09.2003. "Den Literaten wie den Feuilletonisten quälen - und dies ist beiden Seiten peinlich - die gleichen Schrumpfschmerzen. Und die große Ähnlichkeit dieses Schrumpfens, die Gestaltverwandschaft der Schwindsucht, macht das Verhältnis zwischen Feuilletonist und Literatur heute so heikel." Mehr lesen
Der Verrat am Leser
21.09.2003. Das Feuilleton schreibt nur noch für eine inzestuöse Öffentlichkeit: die Kollegen. Wer jedoch ohne Kenntnis des Milieus für seine Lektüre die Kosten eines Zeitungskaufs auf sich genommen hat, wird in vielen Fällen gar nicht verstehen, worum es im Einzelnen geht. Das ist Verrat am Leser. Mehr lesen
Wie öffentlich ist das Feuilleton?
21.09.2003. Ein waffenstarrendes "Vielleicht"? Vier Studenten der Uni Chemnitz versuchten die deutschen Feuilletons zu verstehen und sorgten für einen Moment der Wahrheit. Mehr lesen
Das deutsche Feuilleton aus der Perspektive des Internets. Von Thierry Chervel
20.09.2003. Das deutsche Feuilleton ist kosmisch kompetent. Warum sieht es aus der Perspektive des Internets trotzdem so klein aus?
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Ein Stipendium für Kulturkorrespondenten
19.09.2003. Kultur-Staatsministerin Christina Weiss hat bei der Hallenser Tagung die Schaffung eines Stipendiums für Kulturkorrespondenten im Ausland vorgeschlagen. Vor den versammelten Feuilleton-Chefs plädierte sie auch für eine größere Leserfreundlichkeit des Feuilletons. Wir dokumentieren ihre Rede. Mehr lesen
Fallende Blätter
19.09.2003. Bessere Lesbarkeit, Eroberung der vorderen Seiten, mehr Dynamik, kurz: eine Offensive für den Qualitätsjournalismus wünscht sich die Staatsministerin für Kultur vom deutschen Feuilleton. Mehr lesen
Il giornalista scrive su acqua
16.09.2003. Ist das deutsche Feuilleton in der Krise? Liegt's am Crash der New Economy, oder nicht doch auch an ihm selbst? Carl Wilhelm Macke vergleicht das deutsche mit dem italienischen Feuilleton, das sich nicht als "Festung des Wissens" geriert. Mehr lesen
Gibt es einen neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit?
15.09.2003. Droht die deutsche Öffentlichkeit durch die Zeitungskrise auch ihr einziges Forum der intellektuellen Auseinandersetzung zu verlieren - die Feuilletons? Thomas Steinfeld, Literaturchef der Süddeutschen Zeitung stellt Fragen zu einem dramatischen Strukturwandel der Öffentlichkeit. Ein Kolloquium in Halle wird nach Antworten suchen. Mehr lesen





