Im Kino - Archiv
17.03.2010. In Erik Poppes "Troubled Water" stirbt ganz zu Anfang ein Kind. Während der Film die Ereignisse rückblickend aus verschiedenen Blickwinkeln auffächert, muss der Zuschauer seine Einstellung immer wieder neu justieren: Was weiß er, was nicht - was glaubt er, was nicht? Paul Greengrass schickt seinen Hauptdarsteller Matt Damon in die "Green Zone" des Irak. Wie genau es dort aussieht, verraten nur die Überwachungskameras.
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Lukas Foerster, Thomas Groh.
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09.03.2010. Sacha Gervasis Dokumentarfilm über die kanadische Metalband "Anvil" knallt wie Dosenbier, auch wenn das Personal schon über 50 ist. Jacques Audiards "Ein Prophet" will eine Subjektwerdung zeigen und tut das Gegenteil.
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Thomas Groh, Ekkehard Knörer.
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04.03.2010. Tim Burton schickt mit seiner "Alice im Wunderland"-Verfilmung eine Postkarte an Lewis Caroll: Nachricht erhalten, von hier schönen Gruß! Aber wo früher Wonderland war, ist jetzt Burtonland. In Grant Heslovs "Männer, die auf Ziegen starren" fragen sich Jeff Bridges und George Clooney: Wie kam man von den 70ern eigentlich in den Irak, welcher Weg führte vom Garten Eden auf Erden zu so einem wie George W. Bush?
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Thomas Groh.
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24.02.2010. Mit seinem "Bad Lieutenant"-Nicht-Remake liefert Werner Herzog eine Hollywood-Auftragsarbeit von äußerstem Eigensinn ab. Ein Genre-Film mit bizarren Tieren und irren Stellen, mit Wahnsinn, Gelächter und Song. Das muss man mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben.
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Ekkehard Knörer.
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03.02.2010. Fast als Vergnügen stellt es sich Jason Reitmans Komödie "Up in the Air" vor, von George Clooney als luftreisendem Überbringer schlechter Botschaften gefeuert zu werden. In Bewegung gesetzt ist auch die Heldin von Guo Xiaolus preisgekröntem Spielfilm "She, a Chinese" - er erzählt allerdings vor allem, wie man von einer Abhängigkeit in die andere gerät am Rand der Gesellschaft.
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Ekkehard Knörer.
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27.01.2010. Der Dokumentarfilmer Volker Koepp betrachtet in "Berlin-Stettin" sein eigenes Leben, aber stets so, dass es ihm als Zugang zu anderen Geschichten und zur (ost)deutschen Nachkriegsgeschichte ingesamt dient. Einen krachenden Erfolg hat Ex-Madonna-Gatte Guy Ritchie mit seiner "Sherlock Holmes"-Verfilmung gelandet: Er zeigt den Denker als Action-Star im Körper des Robert Downey Jr.
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Ekkehard Knörer.
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20.01.2010. Die Coens führen in "A Serious Man" einen Mann, der ihnen nichts Böses getan hat, an der Nase herum bzw. mit Fleiß in sein Unglück. Nach "Avatar" und "Gamer" ist Jonathan Mostows "Surrogates" schon wieder ein Film, der über die Logik der Stellvertretung nachzudenken versucht. Betonung in diesem Fall auf: versucht.
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Ekkehard Knörer.
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13.01.2010. Der europäische Autorenfilm lebt - in der Türkei: Die Rätselbilder von Semih Kaplanoglus "Süt - Milk" sind der Beweis. Eher ins Register Seelenbildung für Universitätsprofessoren dagegen gehört Thomas McCarthys zweiter Film "Ein Sommer in New York - The Visitor".
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Lukas Foerster, Ekkehard Knörer.
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06.01.2010. In ihrem umwerfenden SciFi-Videospiel-Actioner "Gamer" zeigen Mark Neveldine und Brian Taylor etwas wie Live-Bilder aus der Höhle des Löwen der zeitgenössischen Unterhaltungsindustrie. Als Mann von gestern erweist sich dagegen Terry Gilliam mit seiner aufwendigen Fantasieapparatur "Das Kabinett des Dr. Parnassus", in der Heath Ledger seinen letzten Auftritt hat.
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Ekkehard Knörer.
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30.12.2009. John Sayles hat mit "Casa de los Babys" einen hervorragend besetzten Film zum Thema Adoptionstourismus gedreht - nach sechs Jahren ist er nun in (wenigen) deutschen Kinos zu sehen. Und Sony hat es für nötig erachtet, ein Remake des Horror-Halbklassikers "The Stepfather" zu produzieren.
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Ekkehard Knörer.
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23.12.2009. In seiner Hamburg-Komödie "Soul Kitchen" will Fatih Akin das Leben selbst zeigen: Blut, Schweiß, Fritten und die zarten Hände einer Chiropraktikerin. Und mit "Bright Star" hat Jane Campion einen Kostümfilm über die sehr befristete Liebe des Dichters John Keats zu seiner Nachbarin Fanny Brawne gedreht.
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Ekkehard Knörer.
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16.12.2009. James Cameron setzt in seinem Hyper-Spektakel "Avatar" die Logik der Avatare gegen die Logik der Cyborgs. Und Spike Jonze lässt Max, den Helden aus Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker "Wo die wilden Kerle wohnen", im Land seiner Fantasie auf eine zottelige Depri-Truppe stoßen.
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Lukas Foerster, Ekkehard Knörer.
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09.12.2009. Mit angenehmer Lässigkeit karriolt Ruben Fleischers inspirierte Horror-Komödie "Zombieland" durch die zeitgenössische Genrelandschaft. Zoltan Pauls "Unter Strom" versucht sich an einer deutschen Screwballkomödie und landet in einem Ferienhaus voller herumflatternder Irrer.
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Ekkehard Knörer.
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02.12.2009. In seinem Spielfilmdebüt "Tulpan" versetzt Sergey Dvortsevoy nicht nur seine Figuren, sondern auch uns auf recht atemberaubende Weise in die Hungersteppe von Kasachstan. In "Whatever Works" laufen Woody Allens Boulevardtheaterfiguren mal wieder am Schnürchen durch einen Pointenparcours in einer Märchenwelt namens Manhattan.
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Ekkehard Knörer.
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25.11.2009. Michael Glawogger führt in seiner Josef-Haslinger-Verfilmung "Das Vaterspiel" vor, wie man aus einem wüsten Kolportage-Mix etwas Faszinierendes macht. Türkisches Arthaus-Kino zwischen ökolinkem Establishment und Istanbul ferner Bergwelt bietet Yesim Ustaoglu in ihrem vierten Film "Pandoras Box".
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Lukas Foerster, Ekkehard Knörer.
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19.11.2009. Oren Pelis Debütfilm "Paranormal Activity" ist der profitabelste Film aller Zeiten - ob der Haunted-House-Schocker mit minimalem Effekteinsatz aber tatsächlich gruselig ist, muss wohl jede/r an sich selbst austesten. Aus einer ganz anderen Sorte Nichts taucht der sympathische koreanische Independent "House & Guest" auf, der einander zwei sehr Fremde sich nahe kommen lässt.
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Ekkehard Knörer.
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11.11.2009. In "Kapitalismus. Eine Liebesgeschichte" wählt sich Michael Moore diesmal gleich den Kapitalismus im Ganzen als Zielscheibe seiner populistischen Agitatorik: ein Gegenstand, den nicht mal ein Schrotgewehrschütze wie er so richtig verfehlen kann. Almut Gettos Liebesgeschichte "Ganz nah bei dir" dagegen muss man gesehen haben, um zu glauben, was für Drehbücher hierzulande so durchgewinkt werden.
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Ekkehard Knörer.
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04.11.2009. Mit Ausrufezeichen und einem dicken Matt Damon, mit merkwürdigem Off-Kommentar und Easy-Listening-Jazz nähert sich Steven Soderbergh in seinem jüngsten Film einem "Informanten". Kult-Drehbuchautorin Diablo Cody (Juno") plus Sexsymbol Megan Fox: ergibt blutig pürierte Vampirmythologie in Karyn Kusamas "Jennifer's Body".
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Lukas Foerster, Ekkehard Knörer.
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28.10.2009. Die historischen Trümmer des 20. Jahrhunderts möchte der griechische Kunstfilmer Theo Angelopoulos in "The Dust of Time" noch einmal mit großer Geste zu Form und Darstellung sammeln. Regisseur Chris Columbus dagegen zeigt in "I Love You, Beth Cooper" nach seinen Harry-Potter-Ausflügen, was er als Komödienregisseur kann: nämlich gar nichts.
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Ekkehard Knörer.
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21.10.2009. Der deutsche Film krabbelt und schwimmt mit Sönke Wortmanns "Die Päpstin" mal wieder amphibisch Richtung Weltniveau. Weiß der Wotan, wozu das gut sein soll. Das eigentliche Meisterwerk dieser Woche "Wendy & Lucy" läuft dagegen unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit an. Kelly Reichardt erzählt darin solidarisch von einer prekären Existenz.
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Ekkehard Knörer.
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14.10.2009. Ursachenforschung in Sachen Totalitarismus betreibt dem eigenen Bekunden nach Michael Haneke mit seinem Palmen-Gewinner "Das weiße Band". Blöd nur, dass er dabei selbst so totalitär vorgeht, wie man es bei ihm zu fürchten gelernt hat. Die Freiheit, der Wirklichkeit von Los Angeles beim Wirklichsein zuzusehen, lässt einem ganz im Gegensatz dazu James Benning mit "LOS".
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Ekkehard Knörer.
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07.10.2009. Um Familienbande im amerikanischen Hinterland geht es dem Indie-Film "Shotgun Stories", Jeff Nichols' erstaunlich souveränem Debüt. Alles andere als souverän ist Marko Doringer, der im Dokumentarfilm "Mein halbes Leben" nüchtern und nicht ohne Ironie Bilanz des Erreichten zieht, bei sich und bei Freunden.
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Ekkehard Knörer.
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30.09.2009. In "Die fast vergessene Welt" führen die Hollywood-Komiker Will Ferrell und Danny McBride vor, wie man sauteuer animierten Dinosauriern mit Albernheit beikommt. In eine ganz andere Welt entführt Ulrike Ottingers Doku "Die koreanische Hochzeitstruhe", der zeigt: Sich-Binden will gelernt sein.
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Ekkehard Knörer.
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23.09.2009. Gefeuerte Arbeiterin engagiert Profikiller, um die Bosse umzulegen. Wer muss da noch schön sein? "Louise hires a contract killer" von Gustave de Kervern und Benoit Delepine lässt nicht viel Hoffnung. In "Liebeswunden" zieht Zhuang Yuxin die Zähne der Liebe. Buchstäblich
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Lukas Foerster, Thomas Groh.
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16.09.2009. Es ist noch gar nicht so lange her, da galten Filme aus Hongkong als die aufregendsten der Welt. Überprüfen kann man das jetzt an Wong Kar-Wais leicht überarbeitetem Film von 1994, "Ashes of Time". Es ist ein Liebesfilm, in dem sich die Liebenden töten wollen, und ein Schwertkampffilm, der den Kampf in ein Spektakel des Abstrakten verwandelt.
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Thomas Groh.
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09.09.2009. In "Antichrist" stellt Lars von Trier die Macht-Frage. Über die Ironie-Frage wollen wir hier schweigen. Neill Blomkamp beobachtet in seinem Science-Fiction-Film "District 9" das Auseinanderfallen einer Welt - bis der Held in Schwierigkeiten gerät. Dann geht's nur noch um Wumm.
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Thomas Groh, Ekkehard Knörer.
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02.09.2009. Andreas Dresen inszeniert mit seiner Schauspieler-Hommage "Whisky mit Wodka" ein zartbitteres Endlichkeitsrondo am Ostseestrand. Ganz anders zur Sache geht es in "Final Destination 4": Hier tun nicht nur Rolltreppen Dinge, die man sich nur in seinen schlimmsten Alpträumen vorstellen kann.
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Ekkehard Knörer.
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19.08.2009. Quentin Tarantino unternimmt mit seinen "Inglourious Basterds" eine kühne Umschrift der historischen Wirklichkeit. Ein Versuch zu erklären, warum das völlig in Ordnung geht.
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Ekkehard Knörer.
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19.08.2009. In seinem Film "Memelland" sucht der große Dokumentarist Volker Koepp das einstige östlichste Ende Ostpreußens auf. Um Homosexualität, Schneckenhäuser und Melancholie geht es in Bohdan Slamas Film "Der Dorflehrer".
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Thomas Groh, Ekkehard Knörer.
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12.08.2009. In atemberaubender Konzentration zeigt Kathryn Bigelows "Tödliches Kommando" den Irak als Zone, in der Männer nach der Lebensgefahr süchtig werden. Der Videokünstler Steve McQueen gestaltet in seinem ersten Spielfilm "Hunger" das Schicksal des IRA-Kämpfers Bobby Sands als Triptychon.
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Ekkehard Knörer.
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